Technische Analyse

Die technische Analyse beschäftigt sich mit dem Ist-Zustand und nicht mit dem Soll-Zustand. Hierbei werden Kurs- sowie Volumenbewegungen beobachtet und untersucht. Aufgrund dieser Daten, die untersucht und protokolliert werden, erstellt der technische Analyst das wohl wichtigste Deviseninstrument wieder, die Charts. Dabei interessiert sich der technische Analytiker sich weniger für das Gesamtgeschehen am Markt, sondern vielmehr auf das nähere Umfeld der zustande gekommenen Devisenwerte.

Auf zwei Prinzipien aufgebaut, basiert die technische Analyse. Zum einen interessiert sich der technische Analytiker nur für die reinen Bewegungen im Devisenhandel, nicht aber für die Gründe für die Schwankungen. Das bedeutet, für die technische Analyse ist es irrelevant, welche Gründe für die Bewegungen im Devisenhandel verantwortlich sind. Zum anderen sind bestimmte Trends erkannt worden, und diese führen zu bestimmten Ergebnissen.

Der technischer Analytiker kann immer wieder kehrende Marktverhalten auf gewisse Muster zurückführen. Diese lassen ihn in seinen Vermutungen bestätigen, da sie auf Statistiken sowie Errechnungen basieren. Dieses Marktverhalten weisen bekannte Muster auf, die mithilfe von technischen Analysen regelmäßige Marktstrukturen vermuten lassen. Die technische Analyse wird von privaten Anlegern bevorzugt, weil sie unter anderem kurzfristig für Handelsstrategien eingesetzt werden kann. So genannte Daytrader bevorzugen diese Analyse oder auch Anleger mit einem kurzfristigen Anlagehorizont.

 

Die Wirkung der Kurs Veränderungen am Devisenmarkt sind für die technische Analyse relevant. Die technische Analyse beschäftigt sich mit Angebot und Nachfrage und dem Handelsvolumen. Preistrends sind für den technischen Analytiker relevant, die am Markt vorherrschen. Der Preis einer Währung wird beobachtet, bewertet sowie kalkuliert aufgrund der strukturellen Verläufe des Devisenmarktes. Unterschiedliche Methoden stehen hier zur Debatte. Während manche verschiedene Analysemethoden heranziehen und kombinieren, benutzen andere immer wieder die gleiche Analyse und beobachten die Kauf – und Verkaufsbedingungen. Die einen ziehen ihr Resümee aus der Kombination verschiedener Nutzungsweisen, die anderen halten sich strikt an die eine Methode, die sie mit in ihre Handelsstrategien einbeziehen. Verschiedene Analysetools werden zur Verwendung der technischen Analyse heran gezogen. Diese erzeugen Datencharts und verschaffen einen guten Überblick zur Auswertung des Kurses. Der Anleger verwendet technische Analyse, in der Hoffnung Trends zu orten. In diesem Verhalten werden gewisse Strukturen aufgespürt, die in der Vergangenheit immer wieder den gleichen Prozess hervor gerufen haben. Diese führten in der Regel zu den gleichen Kursschwankungen. Indikatoren unterscheiden in der technischen Analyse die Form der Analyse.

Verschiedene Indikatoren zeigen einen Zukunftstrend der Forexkurse auf. Die technische Analyse unterscheidet nach Oszillatoren, nach Lücken, nach Trends und nach Zahlentheorie. Oszillatoren wie die RSI, der sogenannte Relative-Stärke-Index beschreibt das Verhältnis zwischen Auf- und Abwärtsschwankungen eines Kurses. Bei einer Skala von 1-100 bedeutet zum Beispiel in der technischen Analyse der Index 70, dass dieser Wert überkauft ist. Demzufolge wird ein Wert, der bei 20 liegt, würde somit als überverkauft gelten. Trends werden in Aufwärtstrends, aber auch in Abwärtstrend wiedergegeben. Aufwärtstrends werden in fortwährend steigende Hochs und Tiefs angezeigt. Abwärtstrends zeigen die entgegen gesetzte Richtung an. Hierbei werden fortlaufende sinkende Hochs und Tiefs aufgezeigt. Eine Trendlinie bedeutet eine Stagnation, die dann auf eine gegenläufige Richtung hindeutet und vermuten lässt. Hoch und Tiefs, die horizontal verlaufen, zeigen die Handelsspanne an.

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